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Home / Disziplinen / Westernreiten
Westernreiten im Reitercorps Angermund 1928 e.V.

Ansprechpartner
für diese Disziplin ist:




westernreiten@reitercorps-angermund.de

Das Westernreiten unterscheidet sich vom "klassischen" Reiten. So beschreibt die Vereinigung der Westernreiter (die EWU - Erste Westernreiter Union) die Disziplin folgendermaßen:

Da das Westernreiten ein eigener Reitstil ist, kann Westernreiten grundsätzlich jedem Pferd beigebracht werden, egal welche Rasse oder auch ohne Rasse-Papier. Knabstrupper, Haflinger, Fjords, Norweger, Araber sowie andere Rassen bis hin zum Pony bringen hervorragende Leistungen in der Arena und im Gelände.
Ein Western-Horse muss intelligent, sensibel und lernbereit sein, denn die Ausbildung stellt hohe Anforderungen an das Pferd. Es soll vielseitig und sicher im Gelände sein, nervenstark und volles Vertrauen zum Reiter haben.
Das ausgebildete Westernpferd ist ein Arbeitspferd, welches durch die Ausbildung zu einem selbständigen Mitarbeiter des Reiters erzogen wird. Somit soll erreicht werden, dass es mit einem Minimum an Hilfen des Reiters auskommt und trotzdem vom Reiter absolut kontrolliert wird. Das Westernreiten baut auf Elementen und Übungen auf, die das Pferd in seinen natürlichen Bewegungen beherrscht.

Turnierprüfungen

Trail
In dieser Geschicklichkeits-Prüfung müssen die Pferde mindestens sechs Hindernisse bewältigen.
Beim Trail sind Nervenstärke und Vertrauen vom Reiter ins Pferd und vom Pferd in den Reiter gefordert.
Das gute Trail-Pferd soll sich unerschrocken und überlegt jedem Hindernis nähern, es prüfen und dann bewältigen.

Pleasure
Nomen est omen: Es soll für den Reiter ein Vergnügen sein, das Pferd in den drei Grundgangarten am angemessen losen Zügel möglichst bequem und fließend zu reiten. Die Pferde werden beurteilt nach ihren Gangarten, ihrer Bereitschaft, die unsichtbaren Hilfen des Reiters sofort zu befolgen. Diese letztgenannten unsichtbaren Hilfen, lassen die Prüfung für den Zuschauer sehr mühelos erscheinen, obwohl von den Reitern bei dieser "Materialprüfung" höchste Konzentration gefordert wird.

Cutting
Der Reiter hat bei der Rinder-Disziplin Cutting zweieinhalb Minuten Zeit in eine Herde hineinzureiten, sich ein Rind auszusuchen und es von der Herde abzutrennen (< to cut = schneiden).
Die Pferde demonstrieren katzenhafte Bewegungen und besonders athletische Leistungen, um das Rind am Zurücklaufen zur Herde zu hindern, indem es den Weg versperrt.Jeder Reiter muss in der vorgeschriebenen Zeit
mindestens zwei Rinder bearbeiten und darf dem Pferd keine Hilfen geben.
Den Pferden, die für das Cutting geeignet sind, ist der so genannte "Cow Sense" angeboren, also der Instinkt, ein Rind lesen zu können: das Pferd muss Bruchteile einer Sekunde vorher wissen, was das Rind tun wird, um somit jederzeit im Vorteil zu bleiben

Reining
Die Reining ist die Dressur der Westernreiter und wird durchgehend im Galopp geritten.
Verlangt wird ein sorgsam ausgebildetes Pferd, das rasante Manöver wie die spektakulären Sliding Stops (gleitende Vollbremsung auf der Hinterhand aus dem vollen Galopp), flotte Spins (schnelle 360-Grad-Drehungen) und Roll-Backs (180-Grad-Wendungen auf der Hinterhand) willig und rasant ausführt.
Die einzelnen Elemente der Reining sind Aufgaben, die das Pferd ursprünglich bei der Arbeit mit Rindern beherrschen musste.

Working Cowhorse
Die Working Cowhorse besteht aus zwei Teilen:
Eine Reining Aufgabe: Dry Work
Fence Work: ein Rind wird in die Bahn gelassen und muss von Pferd und Reiter kontrolliert werden.
Der Reiter hat zwei Minuten Zeit:
zunächst das Rind an der kurzen Seite der Bahn zu kontrollieren und es dann an der langen Seite mindestens ein Mal in jede Richtung gegen die Bande zu wenden Zum Schluss muss der Reiter das Rind zu je einem Zirkel links- und rechtsherum dirigieren

Western Riding
Bei der Western Riding sind vor allem zahlreiche fliegende Galoppwechsel auf den Punkt genau zu absolvieren. Sie gehört zu den anspruchsvollsten Disziplinen. Eine Western Riding bedeutet die Vorstellung eines sensiblen, sich losgelassen und mühelos bewegenden Pferdes. Pluspunkte werden vergeben für weiche, taktreine Gänge bei gleichbleibendem Tempo während der gesamten Aufgabe.

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